Phantomtor erhitzt die Gemüter

KREISLIGA C: GWE III bleibt nach 7:2-Sieg gegen Eintracht Waltrop Tabellenführer in der „C4″

OER-ERKENSCHWICK. Ein nicht gegebener Treffer im Kreisliga-C-Spiel zwischen GW Erkenschwick III und Eintracht Waltrop brachte Eintracht-Coach Andreas Reisch auf die Palme. Der Trainer wirft den Gastgebern mangelnde Fairness vor. Dass die Partie am Ende klar mit 7:2 (2:2) an die „Frösche” ging, hätte auch mit dieser entscheidenden Szene zu tun gehabt, meint Reisch.

„In der ersten Halbzeit haben wir mal wieder Sommerfußball geboten. Vielleicht sollten wir in Zukunft erst zur zweiten Hälfte auf den Platz kommen”, sagt GWE-Trainer Peter Gatberg. Waltrop ging nach neun Minuten durch Stefan Starick in Führung.

Dann gab es in der 23. Minute den ersten Elfmeter für die Frösche, doch Sebastian Sadowski scheiterte an Keeper Jan Heinisch. Kurze Zeit später gab es erneut einen Strafstoß für GWE, den Sven Brodziszewski zum 1:1 verwandelte (28.). Waltrops Trainer Andreas Reisch war der Meinung, dass beide Elfmeter unberechtigt waren. Gatberg hingegen fand beide Strafstöße vertretbar. Die Gäste gingen erneut durch Starick wieder in Front (31.). Dass die Frösche durch Maurice Conradt noch vor der Pause zum 2:2 kamen, bezeichnete Gatberg als „glücklich” (40.).

Nach dem Wechsel präsentierte sich GWE aber dann wie ausgewechselt. Ibrahim Pazarli war es, der die Frösche mit dem 3:2 früh auf die Siegerstraße brachte (47.). Brodziszewski legte mit seinem zweiten Treffer das 4:2 nach (66.). In der 70. Minute gab es dann die erwähnte Szene, in der der Waltroper Trainer einigen GWE-Spielern mangelndes Fairness vorwirft. Ein Freistoß von Starick sprang an die Unterkante der Torlatte und von dortaus in die Arme von Keeper Holger Gatberg. Schiedsrichter Michael Blania (RE) ließ weiterspielen, doch die Gäste protestierten vehement.

Also fragte Blania GWE-Akteur Tim Eisen, der unmittelbar in der Nähe stand, ob der Ball hinter der Linie war, doch der verneinte. „Der Ball ging an die Latte, man sah, dass sich dann das Netz bewegte. Der Torwart, der deutlich hinter der Linie stand, nahm den Ball in die Hand”, schildert Reisch die seiner Meinung nach nicht ganz unwichtige Szene aus seiner Sicht. „Der GWE-Spieler hat auf Nachfrage des Schiedsrichters verneint, dass der Ball im Tor gewesen sei und dann aber zu seinen Teamkollegen gesagt, dass er doch drin war, als der Schiri außer Hörweite war”, erzählt Reisch und fügt hinzu: „So ein Verhalten verstehe ich nicht. Auch wenn es nur die Kreisliga C ist. Aber auch da bitte ich um Fair Play.”

Das will GWE-Coach Gatberg so nicht stehen lassen. „Unsere Jungs sind angehalten, auf dem Platz Fair Play vorzuleben und das machen sie auch vorbildlich. So hat Pierre Schuhmacher zum Beispiel in einem Testspiel eine Entscheidung des Schiedsrichters korrigiert. Daraufhin wurde ein zunächst nicht anerkannter Treffer des Gegners dann doch gegeben. Dass Tim Eisen in der Szene später etwas anderes gesagt haben soll, ist mir nicht bekannt”, sagt Gatberg dazu. In der Schlussphase schraubten dann Patrick Grüner (87./90.+1) und Eisen (89.) das Ergebnis auf 7:2. Somit bleibt GWE III ungeschlagen Tabellenführer der C4.

Quelle: Stimberg Zeitung (18.10.2017)

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