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Ostdorfs Kunst lässt GWE jubeln

KREISLIGA A: Torjäger gelingt 2:1-Siegtreffer beim SV Hochlar aus unmöglicher Position.

RECKLINGHAUSEN. (mr) Und wieder kassierte die junge Elf des SV Hochlar einen passablen Nackenschlag. Anders fiel er aus, als beim 1:7 in der Vorwoche bei Westfalia Vinnum. Aber doch könnte die Hochlarer Sportler-Seele nach dieser so unglücklichen 1:2 (1:1)-Niederlage gegen GW Erkenschwick getroffen sein.

Denn nachdem Hochlar beste Möglichkeiten zum eigenen 2:1 ausgelassen hatte, holte Erkenschwicks Torjäger Robin Ostdorf zum wahren Kunstschuss aus, traf drei Minuten vor dem Ende aus unmöglicher Position.

Es passierte in der Hochlarer Drangperiode, als Erkenschwicks Matthias Stolzenberg einen Freistoß an der Mittelinie schnell ausführte und Ostdorf nur mit gehörigem Abstand begleitet wurde von Hochlars Clemens Klinger. Dies veranlasste Timm Lehnert, aus seinem Kasten zu laufen. Der Keeper konnte Ostdorf aber nur abdrängen, und der schlenzte den Ball von der Torauslinie außerhalb des Sechzehners ins lange Eck. „Das macht der einmal im Leben“, war sich SVH-Trainer Schoemaker sicher. Doch dieses eine Mal reichte zum Sieg.

Eine von beiden Mannschaften fahrig gespielte zweite Hälfte endete mit einer dramatischen Schlussviertelstunde. Innerhalb von fünf Minuten vergab Hochlar drei Großchancen: Nach starker Vorarbeit von Mauro Geismann, der drei Erkenschwicker auf sich gezogen hatte, traf Lukas Matena die Kugel sauber mit der Innenseite, aber genauso klar am Tor vorbei (75.). Eine halbhohe Hereingabe konnte Nail Mavi dann aus zwei Metern nicht über die Line drücken. Und schließlich verfehlte Matena per Kopfball über sich hinweg das Tor nur knapp.

Hochlars totale Offensive riss jedoch ab der 80. Minute auch Löcher in die Defensive. Die Erkenschwicker Ostdorf und Andreas Stolzenberg brachten sich jedoch wechselseitig durch ungenaue letzte Pässe um den Torerfolg. Schließlich nutzte Ostdorf die unmöglichste Schuss-Chance nahe der Eckfahne. „Ein bisschen glücklich nehmen wir die drei Punkte mit, aber bis zur 70. Minute hatten wir den Sieg auch verdient“, befand GWE-Trainer Thomas Synowczik. Einige Spieler seien dann aber stehend K.o. gewesen. „Wir können uns bei unserem Torwart bedanken.“ Dominic Kandziora fischte bereits in der 66. Minute einen platzieren, flachen Drehschuss von Matena von der Linie.

Vor der Pause erspielte sich Erkenschwick ein leichtes Übergewicht. Hochlar operierte häufig mit diagonalen Bällen in die Spitze. Der Erfolg stellte sich in der 30. Minute ein: Nach Kopfballablage von Geismann traf Matena zum 1:0. Im direkten Gegenzug kam Hochlars Niklas Matena einen Schritt zu spät, um Ostdorf noch regelgerecht zu stoppen. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Markus Krüger zum 1:1 (32.).

Quelle: Stimberg-Zeitung (vom 09.10.2017)

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